Programmieren lernen

Programmieren zu lernen ist eine Investition in die Zukunft. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es mit Sicherheit nicht die leichteste Aufgabe ist, sich das „Coden“ bzw. eine Programmiersprache beizubringen aber es ist in vielerlei Hinsicht lohnenswert. Auf lerneprogrammieren.com habe ich alle Informationen rund um das Programmieren und das „wie“ und „wo“ man es erlernen kann, zusammengestellt. Denn ich habe festgestellt, dass es zwar viele Infos dazu gibt aber kaum gute Anlaufstellen, die einem alle Möglichkeiten und Wege aufzeigen eine Programmiersprache zu lernen.

Schnelleinstieg: Wie fängt man mit dem Programmieren an?

Zuerst sollte man sich klar darüber werden, was bzw. welche Programmiersprache man lernen möchte. Du hast noch keine konkrete Vorstellung? Möchtest aber mit dem Thema starten? Dann würde ich empfehlen, mit der sog. Webprogrammierung (Programmierung von Websites) zu starten. Nachfolgend findest Du die drei Programmiersprachen (HTML, CSS und JavaScript), welche in der Webprogrammierung relevant sind und die sich besonders gut für Anfänger und den Einstieg ohne Vorkenntnisse eignen.

Websites zu Programmieren ist nicht dein Ziel? Du möchtest Programme für den PC oder Mac bzw. Apps programmieren? Dann geht es in die Richtung der App oder Anwendungsprogrammierung. Dazu findest Du hier weitere Informationen.

HTML

Du hast noch gar keine Vorkenntnisse? Dann ist HTML für dich der perfekte Einstieg, denn die Hyper Text Markup Language ist die Grundlage des modernen Webs. Das hat nicht nur den Vorteil, dass du im Browser sofort die Ergebnisse deiner Arbeit betrachten kannst, mit eingebundenen JavaScripts fällt dir auch der Umstieg zu anderen Programmiersprachen deutlich leichter.

Weil es sich bei HTML nicht um eine Programmiersprache im eigentlichen Sinne handelt, sondern um eine sog. Auszeichnungssprache, ist sie für Anfänger leicht zu erlernen und umzusetzen.

Ob Texte, Bilder oder Videos im Netz, Grundlage hierfür ist HTML-Code. Medien jeglicher Form und Ausrichtung werden als „Tags“ in Seiten integriert und so auf Websites veröffentlicht. Die Tags geben dabei nicht nur die Form des Mediums an, sondern entscheiden auch über Parameter wie Größe und Layout.

Als Programmierer solltest du auch HTML verstehen können, um langfristig erfolgreich zu sein. Selbst wenn du zunächst nur als Hobby Websites erstellst, ist HTML ein entscheidendes Tool in deinem Skillset – selbst für Baukastensysteme, die oberflächlich gar keine Programmierkenntnisse erfordern.

CSS

Für die Websiteentwicklung ist HTML das perfekte Fundament, CSS ist der nächste Schritt. Auch bei CSS handelt es sich allerdings noch nicht um eine echte Programmiersprache. Dafür ist CSS essentiell für die Vielfalt, die wir heute im Netz sehen und die potentielle Kunden von dir verlangen. Wenn du aber CSS erst einmal meisterst, ist der nächste Schritt zu wirklich interessanten und anspruchsvollen Programmiersprachen vergleichsweise einfach.

CSS ist gewissermaßen ein neues Gewand für HTML und ermöglicht Parameter wie Farbe, Positionierung, Änderungen in der Schriftgröße oder im Font. Ist HTML der Rohbau, so ist CSS die Fassade.

Erst wenn du für HTML und auch CSS ein tiefes Verständnis entwickelt hast, kannst du moderne Websites von Grund auf entwickeln.
Entschließt du dich dafür, programmieren zu lernen, so sind Kenntnisse in HTML und CSS auch deswegen so notwendig, weil du dir dadurch Zusammenhänge in den echten Programmiersprachen viel einfacher erschließen kannst.

JavaScript

JavaScript ist einer der Grundsteine einer funktionalen, modernen und multimedialen Weberfahrung – entsprechend ist es für Webentwickler ein Muss. Suchst du eine moderne Website ohne JavaScript, wirst du wirklich suchen müssen. Denn diese Programmiersprache macht die Weberfahrung interaktiver und ermöglicht auch das Schreiben von kleineren Games oder erlaubt Usern schnelle und einfache Reaktionen auf Inhalte.

Mit JavaScript ist es dir möglich, ein bereits bestehendes HTML-Skript anzupassen, so erhalten Wesites individuelle Begrüßungen, Bilder und Medien können bearbeitet werden und mit genügend Know-How sind selbst 3D-Games mit JavaScript möglich. Das alleine zeigt dir, wie vielseitig und nützlich JavaScript in der Webentwicklung ist.

Lerne Anwendungsprogrammierung für Programme und Apps

Python

Mit rund 30 Jahren gehört Python zwar schon zu den älteren, etablierteren Programmiersprachen, dennoch hat sie nichts von ihrer Beliebtheit verloren, im Gegenteil: Auf GitHub oder Stackoverflow findet sich Python regelmäßig auf den vorderen Plätzen der beliebtesten Programmiersprachen wieder.

Eine sehr einfache Strukturierung und klare Syntax machen dir den Einstieg in Python leicht, selbst wenn du vorher noch gar keinen Kontakt mit dem Programmieren hattest.

Ob für kleine Skripte oder Rapid Prototyping für Großprojekte inklusive der Beteiligung mehrerer Entwickler, Python ist gleichermaßen gut für alle Ansprüche geeignet. Vor allem der objektorientierte Ansatz macht Python für Letzteres besonders zugänglich.

Weil Python so beliebt ist und eine entsprechend große Standardbibliothek besitzt, musst du beim Programmieren auftretende Probleme in vielen Fällen nicht selber lösen, sondern kannst auf Lösungen aus mehr als 30 Jahren zurückgreifen. Und weil die Zeit eines Programmierers kostbar ist, ist das nur ein weiterer Pluspunkt für Python.

Gleichzeitig ist Python plattformunabhängig und lauffähig unter Linux, Unix und Unix-Systemen und natürlich auch unter Mac OS und Windows.

C und C++

Mit C und C++ erlernst du zwei der beliebtesten Programmiersprachen aus der System- und Anwendungsprogrammierung und kannst so ein besseres und einfacheres Verständnis für diverse Applikationen entwickeln und dich leichter mit Gleichgesinnten austauschen.

Vieles von dem, was heute die Grundlage für Betriebssysteme und essentielle Anwendungen ausmacht, ist ohne die Programmiersprache C undenkbar. Kenntnisse in der Syntax und Funktionsweise von C sind für Programmierer also nicht nur unerlässlich, um den Unterbau moderner Systeme zu verstehen, sondern auch für weitergehende Programmiersprachen wie C++ oder PHP absolut essentiell.

PHP wird auch heute noch in C entwickelt und bei C++ handelt es sich um eine direkte, nutzerfreundlichere Weiterentwicklung von C. Vergleichen kannst du das mit dem Lateinischen – Grundkenntnisse in Latein erleichtern dir das Erlernen vieler Sprachen von Italienisch über Portugiesisch bis hin zu Rumänisch.

Gerade C++ ist mit seinen objektorientierten und funktionalen Features für Desktopanwendungen, Server, Websuchen oder Videospiele gleichermaßen nützlich und kommt bei einer Vielzahl unterschiedlichster Anwendungen zum Einsatz.

Java

Bei Java handelt es sich um eine objektorientierte Programmiersprache für plattformunabhängige Anwendungen und eine der bekanntesten Programmiersprachen noch dazu. Der Grund hierfür liegt auch darin, dass Java keine hohen Einstiegsvoraussetzungen hat, bereits mit einem Java SE Development Kit (JDK) lassen sich Anwendungen entwickeln und optimieren – das nötige Programmierverständnis natürlich vorausgesetzt. Und das alles ist mit dem JDK, einem einfachen Texteditor, und Java-Laufzeitungebungen möglich.

Auf den meisten Rechnern ist die Java-Umgebung ohnehin bereits installiert oder kann ganz einfach von das Java-Website kostenlos heruntergeladen werden. Und da Java auf nahezu jedem Rechner installiert werden kann, sind Java-Anwendungen so beliebt.

Ob unter Windows, Mac OS, Unix oder Linux (und natürlich auch direkt im Browser): Java gehört zu den universellen Programmiersprachen moderner Programme. Plattformunabhängig gilt auch für die Hardware, denn ARM, x86er oder PowerPC – keine Prozessorgeneration kommt an Java vorbei.

Inhaltlich sind Java und C++ sich recht ähnlich. Hast du also C++ bereits gemeistert, ist der Umstieg auf Java ein Leichtes.

Apps programmieren

Wenn Du dich rein für das Thema App Entwicklung interessierst, habe ich speziell dazu einen Ratgeber verfasst.

Was du wissen solltest, bevor du programmieren lernst

Die wichtigsten Fragen – was du lernen sollst und wie du es am besten lernst

Der Einstieg: Du möchtest mit dem Coding beginnen und weißt noch nicht, welche Programmiersprache du lernen sollst? Kein Problem, denn grundsätzlich ist es nicht so wichtig, welche Sprache du zu Beginn lernst. Jeder Programmierer hat seine Lieblingssprache, in der er/sie sich am besten auskennt und auch du sollst natürlich deine Präferenzen entwickeln. Dafür solltest du aber in alle Programmiersprachen hinein schauen und zumindest die Basics verstehen.

Die Perspektive: Programmieren ist mehr als nur ein Job wie jeder andere auch. Programmierer sind in der Tech-Branche höchst gefragt. Ob du also für dich coden lernen willst, Webentwicklung betreiben möchtest, in der Start-Up-Branche verankert bist oder KMUs bei der Digitalisierung bei der Digitalisierung helfen möchtest, Programmieren ist ein Skill, der dich beruflich voran bringen wird.

Die Unabhängigkeit: Flexibilität und Work-Life-Balance sind wichtige Kriterien, die fürs Programmieren sprechen. Denn hier arbeitest du räumlich unabhängig und kannst deinen beruflichen Traum dort verwirklichen, wo dich das Leben hin zieht. Alles, was du brauchst, ist ein Computer und ein Internetanschluss.

Die Chancen: Von Kryptowährungen bis hin zu künstlicher Intelligenz, wenn du programmieren kannst, eröffnen sich dir berufliche Perspektiven dort, wo Jobs mit Zukunft auf dich warten.

Die Geschwindigkeit: Beim Programmieren musst du nicht lange auf die ersten Erfolgserlebnisse warten. Bereits nach kurzer Zeit wirst du sehen, wie schnell sich erste Erfolge einstellen und wie rapide du Fortschritte machen wirst.

Die Bezahlung: Fachkompetenz in einem begehrten Feld sorgt nicht nur dafür, dass du einen Job findest, sondern wirkt sich natürlich auch auf die Bezahlung aus. Als Programmierer kannst du mit einer überdurchschnittlich guten Vergütung rechnen.

Die Zugänglichkeit: Du besitzt keinen Hochschulabschluss? Kein Problem, denn beim Coding geht es ausschließlich darum, dass du weißt, wie man Code schreibt. Und das kannst unabhängig von deinem akademischen Werdegang lernen.

Der Anspruch: Coding ist anspruchsvoll, ohne Frage. Denn um die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine zu meistern, braucht es eine fundierte Fachkenntnis der Programmiersprachen. Das ist vergleichbar mit dem Erlernen einer anderen Sprache. Einen perfekten Ansatz dafür gibt es nicht, aber es gibt für jeden Lerntyp die richtigen Methoden.

Die Ausdauer: Programmieren lernen ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Wichtig ist, dass du am Ball bleibst, denn früher oder später wird es auch für dich klicken.

Die Übertragbarkeit: Moderne Programmiersprachen haben in vielen Fällen mehr gemeinsam als sie unterscheidet. Die Basics musst du also nur einmal lernen. Hast du erst einmal genügend Erfahrung gesammelt, kannst du deine Kenntnisse problemlos von einer Sprache in die andere übertragen.

Die Methodik: Mark Twain sagte so schön, nur Amateure schreiben mehr als sie lesen. Das gilt auch für Programmierer. Ob in Foren, Fachliteratur oder bestehenden Programmcodes, Programmieren bedeutet auch immer, dass du lernen musst, Codes zu lesen. Dabei sprechen wir wie bei anderen Kursen, Workshops und Studiengängen auch vom aktiven Lesen. Lerne also, dir früh genug gute und übersichtliche Notizen zu machen, dann sparst du dir auf lange Sicht viel Arbeit.

Die Community: Du wirst beim Programmieren nur selten auf Probleme stoßen, die du entdeckt hast und die es in dieser Form noch nie zuvor gab. Die Programmierercommunity ist in Foren sehr aktiv, so findest du auf die am häufigsten gestellten Fragen meist schon nach kurzer Suche eine Antwort.
Ist deine Frage doch komplexer, dann stelle sie einfach im Forum. In den meisten Fällen hat ein Coder aus der Community eine Antwort parat oder zumindest einen Denk- oder Rechercheanstoß.

Das Training: Coding ist eine aktive Tätigkeit, diese nur in der Theorie zu erlernen, wird entsprechend nie dazu führen, dass du sie meistern kannst. Bereits in den Grundlagenbüchern findest du einfache Übungsaufgaben, auch Kollektionen wie programmieraufgaben.ch bieten dir Sammlungen von Aufgaben (inklusive Lösungen). Es ist wichtig, dass du diese Aufgaben nutzt, um die Programmiersprache zu verinnerlichen und selber zu Lösungen zu kaumen.

Die Abkürzungen: Faulheit ist ein Zeichen von Intelligenz und das gilt für kaum eine Disziplin so sehr wie fürs Programmieren. Mache dir also keine Mühe, eigene Ideen von Grund auf zu entwickeln, wenn du bereits bestehenden Code findest.

Diese Codes werden in Libraries online zusammengestellt und so findest du einfache und schnelle Shortcuts zu Aufgaben wie Audioimport oder Animation. Auch die Entwicklung eines eigenen Codes aus fremden Komponenten ist natürlich möglich, genau deswegen gibt es Libraries wie math.net Project oder Fixel ja.

Allerdings brauchst du dafür natürlich erst einmal das nötige Fachwissen, dann ist der Weg des geringsten Widerstandes in vielen Fällen der Beste.

Warum sollte ich Programmieren lernen – mehr als nur Coding!

Die wichtigsten Aspekte bei der Berufswahl lassen sich meist in zwei Kategorien zusammenfassen: Vergütung und Work-Life-Balance. Beim Programmieren hast du die Chancen auf einen Arbeitsplatz, der gut bezahlt ist und dir gleichzeitig flexibles Arbeiten erlaubt.

Bei Programmieren handelt es sich um Spezialisten, die in nahezu jedem Unternehmen hoch begehrt sind. Das eröffnet dir natürlich Karrierechancen mit Zukunftsperspektive und ist gleichzeitig ein guter Ausgangspunkt für Gehalts- oder Honorarverhandlungen.

Doch selbst wenn du dich nicht für eine Karriere als Programmierer entscheidest, gehören Codingkenntnisse zu den Soft Skills, die dich in jeder Branche voran bringen.

Beim Programmieren lernst du, Aufgaben logisch zu lösen, als Abstraktionen abzubilden und schulst sogar deine Sprachkenntnisse. Es erleichtert dir das verstehen von Problemfällen, Umgangsfehlern und sogar Schwierigkeiten in Design und Kommunikation. Kurzum geht es beim Programmieren um das Übersetzen und Kommunizieren – wie kommst du von Problemen zu Lösungen?

Und das macht letztlich auch Spaß. So wie wir Spaß an Rätsel und Puzzeln haben, haben Programmierer und Coder auch Spaß an den Problemstellungen, die in der IT gestellt werden. Wenn du diese Sprache beherrschst, kannst du auch lernen, wie befriedigend es ist, laufende Routinen aus einigen Zeilen zu schaffen oder einen hartnäckigen Bug auszuräumen.

Welche Voraussetzungen brauchst du zum Programmieren?

Grundsätzlich kann jeder mit dem Programmieren anfangen, denn das ist das schöne an Problemabstraktion und -lösung: Du bringst deine individuellen Kenntnisse mit und bereicherst damit dein Toolkit beim Coden und umgekehrt wirken sich alle Lektionen auch positiv auf deinen Alltag aus.

Die Grundzüge einer Programmiersprache erlernst du relativ schnell – doch um komplexere Programme zu schreiben, benötigt es Übung, Training und praktische Erfahrung. Jeder Tag, an dem du Programmiersprachen lernst oder Programme und Codes schreibst, wird dein Fach- und Allgemeinwissen erweitern und dich beruflich und menschlich weiter bringen.

Aber wie erfährst du, ob Programmieren der richtige Schritt für dich ist? Dafür könntest du Einführungskurse an einer Hochschule oder Universität belegen oder Kurse an der Volkshochschule besuchen oder aber in einem Onlinekurs lernen.

Kurse in Logik, diskreter Mathematik oder in diversen Programmiersprachen sind ideal.

Was lernst du beim Programmieren?

Zunächst einmal solltest du die Unterschiede der verschiedenen Sprachgruppen und der entsprechenden Programme kennen. Denn mit prozeduralen, sequentiellen, objektorientierten, funktionalen und logischen Programmen und Paradigmen. Anfänger können zunächst mit Pascal, Python oder Ruby beginnen und für ein tiefergehendes Verständnis mit C++, C# oder Java den nächsten Schritt machen.

Nicht nur die Sprachen selbst sind in der Datenverarbeitung essentiell, sondern auch die zugehörigen Datenbanken. In diesen Datenbanken werden Daten gespeichert und organisiert, um mit spezieller Software abgerufen und verändert zu werden.

Es gehört unbedingt ins Skillset eines Programmierers mit Datenbankkonzepten, Tabellen, Ansichten und Abfragen vertraut zu sein. Bei MySQL oder MariaDB handelt es sich beispielsweise um zwei kostenlose Datenbanklösungen, die nicht nur beim Lernen, sondern auch in der Praxis häufig Verwendung finden. Daten und Inhalte werden hier über die Abfragesprache SQL genutzt.

Welche Applikationen und Porgramme kannst du programmieren?

Grundsätzlich kannst du natürlich jede Form von App oder Programm schreiben lernen, du brauchst nur die richtigen Werkzeuge dafür. Deswegen kann es nützlich sein, wenn du dir bereits im Vorfeld Gedanken machst, welche Art von Programmen du schreiben willst.

Mobile Apps

Der Begriff App wird häufig synonym für mobile Anwendungen benutzt, dabei ist App lediglich die Abkürzung des englischen Wortes für Anwendung (Application). Umgangssprachlich ist es dennoch recht weit verbreitet, App als Begriff für mobile App zu benutzen.

Mobile Apps sind an die Ökosysteme der mobilen Betriebssysteme iOS und Android gebunden, diese werden in der Regel über die zugehörigen App Stores installiert. Natürlich muss auch das entsprechende Touch-Interface bedacht werden.

Websites und Web Apps

Über moderne Browserfunktionalitäten können längst mehr als nur einfache Websites darstellen. Ein Browser kann inzwischen ganze Programme darstellen, selbst 3D-Funktionalität ist hierfür kein Problem.

Das macht natürlich auch die Websiteprogrammierung indes viel reizvoller und du hast Optionen, von denen Webentwickler noch vor Jahren nicht zu träumen wagten.

Videospiele

Videospiele sind seit der Erfindung des Computers nicht nur beliebt, sondern bieten für Programmierer und Coder auch ein kreatives Outlet. Von einfachen Pixeln, Retrografik oder realistischer 3D-Optik mit volumetrischem Licht – selbst als Anfänger kannst du es schaffen, ein funktionales Spiel zu programmieren. Und dank besserer Distributionsmöglichkeiten kreierst du möglicherweise einen Geheimtipp, der nicht geheim bleiben muss.

Programme für den Desktop

Desktopanwendungen arbeiten analog zu Mobile Applications auf dem Desktop PC, Linux-Maschine oder Mac. Diese Tools werden sowohl von End Usern zum täglichen Arbeiten genutzt, aber auch von Programmierern. Bei Programmierern besonders beliebt sind Skripte oder Kommandozeilenprogramme, die die tägliche Arbeit erleichtern.

Serverseitige Programme

Serverprogramme werden nicht auf dem Rechner des Anwenders ausgeführt, sondern auf dem Server. Entsprechend nennt man sie bei Websites häufig Backend. Diese dienen dem Austausch von Daten zwischen Programm und Server, wenn dies auf Userseite benötigt wird.

Hardwareprogrammierung

Progammierkenntnisse kommen aber nicht nur dann zum Einsatz, wenn User ganz offensichtlich eine Applikation vor sich haben, mit der sie interagieren. Auch über Hardwareprogrammierung kannst du Interaktionen zwischen Nutzer und Technik kreieren. Als Grundlage hierfür dient beispielsweise ein Mini Computer wie der Raspberry Pi, dieser kann dann als Motor, Schalter, Emulator oder Steuerzentrale für ein Smart Home dienen.

Welche Arten von Programmierern gibt es?

Wie du nun bereits siehst, ist Programmieren ein komplexes und hoch spezialisiertes Feld. Willst du Coder werden, dann musst du nicht jedes Fach perfekt beherrschen, sondern solltest lernen, dich zu spezialisieren.

Ganz grob unterteilt man Programmierer in die Kategorien:

  • Webprogrammierer
  • Anwendungsprogrammierer für Desktopanwendungen
  • Anwendungsprogrammierer für Apps auf mobilen Geräte
  • Systemprogrammierer für Desktop, Großrechner und mobile Endgeräte

Dabei hängt es von der Spezialisierung ab, die du erlernen möchtest, natürlich davon ab, in welchem Feld du arbeiten willst. Entsprechend solltest du deine Schwerpunkte auf anderen Programmiersprachen und Technologien setzen. In dieser Übersicht erfährst du, welche Technologien und Sprachen du für welchen Anwendungszweck meistern solltest.

Webprogrammierung

Für Webanwendungen musst du dich auf Softwarekomponenten konzentrieren, die speziell für die Internetarchitekur entwickelt werden und wurden. Beginnend bei einfachen Websites (für die du nur die Basics benötigst) bis hin zu komplexen Client-Server-Anwendungen wie Webshops oder Onlinegames lernst du als Webentwickler alle wichtigen Tools, um Programme zu schreiben, die direkt im Browser (ob Firefox, Chrom, Safari oder andere) abgerufen und ausgeführt werden können.

Dass diese Web Apps die Architektur des Internets benutzen, bedeutet aber nicht, dass eine fortlaufende Verbindung zu jedem Punkt erforderlich ist. Wird der ganze Code auf dem Endgerät gespeichert, so kann dieses auch offline abgerufen werden.

Zu den Technologien, die Webanwendungen nutzen, zählen:

  • HTTP
  • FTP
  • POP3
  • SMTP
  • TCP
  • IP-Protokolle
  • HTML
  • XML
  • ASP
  • JSP
  • PHP
  • ASP.NET

Neben den hier aufgeführten Basisprotokollen benötigst du auch Kenntnisse der Internetinfrastruktur und musst Web-Server Software, Web-Browsing Software, E-Mail- und andere Client-Applikationen verstehen lernen.

Auch Seitenbeschreibungssprachen wie HTML, XML und CSS gehören zu den Basics im Toolset eines Webprogrammierers. Clientseitige Skriptsprachen wie VBScript und JavaScript erlauben ein tiefergehendes Verständnis des Webprogrammierens und erweitern deine Einsatzmöglichkeiten, zudem solltest du wenigstens eine serverseitige Programmiersprache wie PHP oder Python beherrschen.

Anwendungsprogrammierung für den Desktop

Desktopprogrammierer spezialisieren sich zumeist auf Businesslösungen. Diese ermöglichen es Unternehmen in ihrer fianziellen und organisatorischen Struktur durch diese Tools Zeit zu sparen und ein verlässliches Programm für fehleranfällige, händische Arbeit zu nutzen. Desktopprogrammierer benötigen vor allem eine sichere Kenntnis der unterschiedlichen Architekturen von Computerhardware und sollten prozedurales, objektorientertes und funktionales Programmieren beherrschen. Auch Modellierungstechniken wie ULM (Unified Modeling Language) oder ORM (Object Relationship Mapping) sind Techniken, die du als Anwedungsprogrammierer für den Desktop unbedingt meistern musst.

Bei den Programmiersprachen gehören Java, C++ und Python zu den am häufigsten verwendeten, gleiches gilt für die zugehörigen Entwicklungsumgebungen und Frameworks.

Wichtig für Desktopprogrammierer ist aber nicht alleine das Coden selbst, sondern auch die Schaffung funktionaler User Interfaces ist ein Essential, um die Programmfunktionen grafisch mit dem Nutzer zu kommunizieren.

Spieleprogrammierung ist dabei als ein Fach der Desktopprogrammierung zu verstehen, da viele Spiele speziell für die Desktopanwendung entwickelt werden. Fundierte Kenntnisse in der Grafikprogrammierung sind neben logisch funktionalen Programmiersprachen (beispielsweise Prolog oder Lisp) erforderlich, um Spiele zu entwickeln.

Anwendungsprogrammierer für verteilte Systeme

Um Anwendungen für verteilte Systeme zu programmieren, benötigst du mehr als nur die Basics. Hier ist eine weitreichende Kenntnis der Computer- und Kommunikationstechnologien gefragt und du brauchst Erfahrung und Sicherheit in nahezu allen IT-Bereichen. Neben Programmiersprachen wird auch Know-How zur Architektur von Netzwerkhardware, Hubs, Swicthes und Routern von dir gefordert. Zudem solltest du Erfahrung mit dem Open Systems Interconnection Model (OSI), Ethernet, IP, TCP, UDP und HTTP mitbringen. Auch mit der XML-Sprache solltest du mindestens vertraut sein.

Kenntnisse in Windows Scripting Host, Linux, Perl und den Programmiersprachen C, C++, C#, Java, J#, JavaScript und Python werden ebenfalls benötigt.

Dabei solltest du nicht alleine die Kernmerkmale dieser Programmiersprachen kennen. Für die Anwendungsprogrammierung verteilter Systeme ist es wichtig, dass du dich auf die Benutzeroberflächen konzentrierst.

Abschließend sind auch Fertigkeiten und Kenntnisse in folgenden Gebieten unerlässlich:

Wie du nun also bereits siehst, ist die Anwendungsprogrammierung für verteilte Systeme nicht unbedingt die beste Materie für Einsteiger. Aber wenn du dir erst einmal umfassende Kenntnisse in verschiedenen Schwerpunkten und Porgrammiersprachen angeeignet hast, kann dies ein reizvolles Feld sein.

Systemprogrammierer Desktop, Großrechner, mobile Geräte

System- bzw. Coreprogrammierer schreiben Programme, um die Schnittstellen zur Hardware und der dem Rechner zur Verfügung stehenden Ressourcen durch Anwendungsprogramme zu steuern und zu gewährleisten. Dafür wirst du fundierte Kenntnisse der Hardware und Systemsoftware benötigen. Systemsoftware bezeichnet dabei Betriebssysteme, Dienstprogramme und systemnahe Programme sowie deren Programmierwerkzeuge.
Die derzeit wichtigsten Betriebssysteme sind:

  • Windows, Mac OS und Linux für Computer
  • iOS und Android für Mobilgeräte

Du musst für diesen Bereich des Programmierens systemnahe Sprachen wie ANSI C, C, C++, C# oder Assembly Language beherrschen.

Weitere Einsatzfelder als Programmierer

Bei den hier vorgestellten Spezialisierungen handelt es sich um die beliebtesten und größten Einsatzfelder. Natürlich stehen dir noch weitere Möglichkeiten offen, einige davon hoch spezialisiert (und in der Industrie hoch begehrt):

  • Algorithmendesign (hierbei beschäftigst du dich mit der Suche, Sortierung, Verschlüsselung und Entschlüsselung von Daten und deren Kommunikation)
  • Programmiersprachen, Optimierung, Compiler Design
  • Fachfeld KI (Künstliche Intelligenz) – wie können Computer Muster- und Sprachen erkennen, natürliche Sprache verarbeiten und wie werden neuronale Netze aufgebaut
  • Wissenschaftliche Programmierung
  • Supercomputer und deren Programmierung
  • Programmierung für die Robotik
  • Computergestütztes Design und softwarebasiertes Modelling (CAD und CAM)
  • Virtual und Augmented Reality (VR und AR)
  • Erstellung von Computergrafiken

Programmieren für Anfänger – so findest du den Einstieg

Die Grundprinzipien des Codings

Wenn du Programmieren lernen willst, ob für einen Job als Programmierer oder zunächst nur als Hobby, so gibt es einige Dinge, die du verstehen solltest. Dazu gehören:

  • Die Grundlagen der Informatik. Noch ehe du dich wirklich ans Programmieren machst, brauchst du ein sicheres Verständnis davon, wie Computer in Hardware und Software funktionieren. Keine Sorge, dazu gibt es großartige Quellen im Netz, die dir schnell und verständlich die Basics erklären.
  • Die Interaktionen. Wenn du dir bereits im Vorfeld klar machst, wie verschiedene Computer in unterschiedlichen Netzwerken miteinander agieren, wird es dir später leichter fallen, relevante Konzepte im Coding zu begreifen.
  • Die Kommandozeile. Die Kommandozeile (cmd.exe in Windows und das Terminal in Mac OS) ist das Fundament hinter dem grafischen Interface, das du jeden Tag am Rechner benutzt. Mach dich hiermit vertraut und lerne die wichtigsten Kommandos. Es ist ein echter Aha-Moment, festzustellen, wie dein Computer auf die korrekt formulierten Befehle reagiert. Keine Sorge: Mit einigen Basiskommandos kannst du nichts falsch machen.
  • Die Websiteentwicklung. Eine Website zu programmieren und mit einer zentralen Domain zu verbinden, gehört zu den leichtesten Aufgaben in der Programmierung. Es ist vor allem deswegen ein guter Einstieg, weil du die einfachsten Techniken in einem sicheren Umfeld erproben kannst und Erfolge schnell beobachten kannst.

Software und Hardware – was genau ist der Unterschied?

Die Differenzierung mag banal klingen, doch sie ist eine der Grundlagen der Informationstechnologie: Hardware kannst du berühren. Dazu zählen Prozessor, Maus und Arbeitsspeicher ebenso wie Grafikkarte und Festplatte. Software ist auf dem Computer oder Server gespeichert und kann nicht physisch berührt werden. Selbst wenn du noch ein Programm auf einer DVD hast, so liegt die Software auf dem physischen Medium, der Hardware.

Programmieren zu lernen, bedeutet Software zu entwickeln, also aus Codezeilen Programme, Applikationen, Websites, etc. zu schreiben.

Die wichtigsten Lerninhalte

Die Programmiersprache

Wenn du nicht die richtige Sprache sprichst, wirst du dich mit keinem Menschen unterhalten können. Das Gleiche gilt für Computer, du musst die richtige Sprache sprechen, um mit dem Computer interagieren und kommunizieren zu können. In einem separaten Artikel habe ich dir erklärt, welche Sprachen sich dafür eignen.

Daher hier nur das Wichtigste in Kürze: Eigentlich spielt es keine Rolle, mit welcher Sprache du beginnst. Die wichtigsten Themen für den Einstieg kannst du mit jeder Hochsprache lernen.

Über die Grundlagen hinaus – schärfe deine Skills

Hast du die grundlegenden Konzepte und Programmiersprachen in ihren Grundzügen erst einmal verinnerlicht, ist es Zeit, deine Fertigkeiten zu vertiefen. Jetzt solltest du dich entscheiden, was du mit Coding erreichen willst, worin du gut bist und was dir Spaß macht.
In folgenden Themengebieten kannst du deine ersten Fähigkeiten weiter vertiefen:

Git und GitHub: Mit deinen ersten Commits und einem eigenen GitHub Account machst du dich für potentielle Arbeitgeber interessant. GitHub ist nicht nur eine sinnvolle Community für Programmierer, sondern hilft dir beim Austausch und der praktischen Anwendung deiner Skills im Coding.

SQL: Datenbanken sind ein umfangreiches Thema und bieten für Programmierer viele Jobmöglichkeiten. Bei SQL handelt es sich um eine Programmiersprache, die bei nahezu allen Anwendungen zum Thema Datenbanken zum Einsatz kommt.

Solidity: Solidity ist die Programmiersprache der Ethereum Blockchain uns vergleichsweise einfach zu erlernen. Genutzt wird Solidity, um Smart Contracts zu verwenden und Ethereum Developer sind auch außerhalb des Fachgebiets Kryptowährungen heiß begehrt.
Dabei sind die Möglichkeiten von Solidity noch längst nicht ausgeschöpft, denn aus dem Ethereum-Netzwerk heraus könnten bahnbrechende Apps entwickelt werden. Vielleicht entwickelst du sogar mit Solidity „the next big thing“?

jQuery: JavaScript-Entwickler können mit jQuery auf eine leicht verständliche Werkzeugkiste zurückgreifen. Wenn du Code in JavaScript schreibst, macht jQuery dir diese Aufgabe deutlich leichter. So kannst du Aufgaben gruppieren und sie mit einer einzige Codezeile erstellen.

Swift: Swift ist eine Programmiersprache speziell für iOS-Apps. Apple erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit und du genießt auch als Programmierer die Vorteile des verlässlichen Zusammenspiels von Soft- und Hardware. Gleichzeitig bieten iOS-Applikationen oftmals mehr Profitabilität als vergleichbare Programme in Google Play Store.

Das Lehrmaterial – mit diesen Medien lernst du Coding

Unabhängig davon, welcher Lerntyp du bist, du findest die perfekten Medien, um Coding zu lernen. Ob ganz klassisch in Buchform, als Video-Workshop oder aber direkt von einem Lehrer oder Tutor, es gibt viele maßgeschneiderte Methoden, um Programmieren zu lernen.

Natürlich spielt es auch eine Rolle, wie viel Geld du ausgeben möchtest oder kannst. Es gibt tolle kostenlose Angebote (auch für Kinder), günstige Videokurse auf Lernplattformen oder aber intensive Livekurse für mehrere tausend Euro. An Möglichkeiten, programmieren zu lernen, mangelt es jedenfalls nicht, du musst nur die richtige Methode für dich finden.

Dabei musst du auch die richtige Balance zwischen Theorie und Praxis finden. Denn nur wenn du die Theorie sicher verstehst und die Praxis ausreichend übst, machst du echte Fortschritte.

Es liegt also in deiner Hand, ob du beim Pendeln Codingbücher liest, Videostutorials auf dem Sofa schaust oder aber für die Vertiefung doch den Austausch mit einem Lehrer benötigst, du genießt alle Freiheiten, wenn es um die beste Lernmöglichkeit für dich geht.

Mit Beispielprogrammen kannst du sogar in offene Codes hinein schauen und diese anpassen. So sammelst du in kurzer Zeit Erfahrungen mit der Erstellung und Manipulation von Codes und kannst dir funktionierende Bestandteile als Vorbild nehmen.

Online programmieren lernen

Natürlich findest du zum Programmieren online unzählige Ressourcen, denn Coder sind (wenig überraschend) sehr digitalaffin. In gut strukturierten Onlinekursen kannst du die wichtigsten Aspekte besonders schnell lernen und auch zurück springen, wenn du Probleme hast oder ein Thema vertiefen möchtest.

Besonders lohnenswerte Videokurse gibt es beispielsweise auf der Lernplattform Udemy.

Außerdem findest du im Netz spezielle Lern-Websites, Foren oder eBooks, die sich mit bestimmten Sprachen beschäftigen.

Ein Beispiel: Ein Text vermittelt dir ein ganz spezifisches Thema wie die Definition einer Variablen in C++ und wie diese benutzt wird. Das hat Vorteile, wenn du die Basics bereits beherrschst und nur diese spezifische Information brauchst. Willst du aber wissen, wann genau eine solche Variable zum Einsatz kommt und wie und warum diese genutzt wird, so stoßen solche Fachtexte an ihre Grenzen.

Mit Büchern coden lernen

Programmieren mit Büchern zu lernen ist ein zweischneidiges Schwert. Es gibt deutlich mehr schlechte als gute Bücher, viele sind bereits kurz nach ihrem Druck veraltet und für Anfänger sind nur die wenigsten geeignet.

Ich habe das Programmieren nicht mit Büchern gelernt und gerade im Programmieren ist direktes Feedback oft besser als stumpfes Auswendiglernen. Das bedeutet im Gegenzug natürlich nicht, dass du nicht eventuell das perfekte Buch für deinen Lerntyp findest. Du solltest einzig wissen, dass Bücher oftmals ein sehr teurer und wenig effizienter Weg sind, um coden zu lernen.

Programmieren im Fernstudium lernen

Coding ist ein flexibler Job, den du auch von zuhause aus betreiben kannst. Warum also solltest du dafür ein Präsenzstudium benötigen? Es gibt diverse Fernuniversitäten und -hochschulen, die entsprechende Kurse bieten. So kannst du dich auch neben dem Job zum Programmierer fortbilden, teilweise auch mit ergänzenden Präsenzeinheiten.

Hier genießt du den Vorteil einer klaren Struktur und einer festen Lernumgebung mit spezifischen Aufgaben und Feedback durch Lehrpersonal und Prüfungsnoten gleichermaßen. Zudem erhältst du ein anerkanntes Zeugnis, worauf viele potentielle Arbeitgeber Wert legen.

FAQ – die wichtigsten Fragen rund ums Programmieren

Kann jeder programmieren lernen?
Die kurze Antwort: Ja. Du musst weder Mathegenie noch Computerfreak oder Nerd sein, um Programmieren zu lernen. Es gibt so viele unterschiedliche Sprachen und Möglichkeiten, für jeden Typen ist hier etwas dabei, wenn du engagiert und lernwillig genug bist.
Wie schwer ist es, programmieren zu lernen?
Das ist eine sehr individuelle Frage, die sich nicht pauschal beantworten lässt. Neugierde und Interesse sind gute Voraussetzungen, um die Grundzüge zu verstehen. Vor allem sind Engagement und beständiges Üben gefragt, um theoretisches Verständnis und praktische Ausführung zu verbinden.
Aber jeder, der es will, kann es auch schaffen.
Was benötige ich, um Programmierer zu werden?
Für eine Ausbildung zum Fachinformatiker sind drei Jahre zwischen Betrieb und Berufsschule notwendig, ein Studium setzt eine Hochschulreife oder Fachhochschulreife voraus. Das Informatikstudium umfasst in der Regelstudienzeit sechs Semester (Bachelor) plus vier weitere Semester (Master).

Allerdings kannst du dir die wichtigsten Kenntnisse auch im Selbststudium aneignen. Hast du erst einmal die Erfahrung und Referenzen, spielt dein Abschluss keine Rolle mehr.

Ist Programmierer ein Beruf?
Je, Programmierer ist ein anerkannter (und gut bezahlter Beruf). Programmierer können Jobs als Softwareentwickler in den unterschiedlichsten Branchen wahrnehmen, darunter nicht nur Berufe in der IT-Branche, sondern auch in der Gamesindustrie oder den Medien.
Sind Programmierer gefragt?
Es gibt derzeit einen großen Bedarf an fähigen Programmierern, Tendenz steigend.
Was ist der Unterschied zwischen Programmierer und Softwareentwickler?
Softwareentwickler haben eine formelle Ausbildung und einen anerkannten Abschluss in der Informatik. Vergleichbar ist das mit Architekten.

Programmierer hingegen sind eher Unternehmer, sie übersetzen die Anweisungen eines Entwicklers in Code so wie ein Ingenieur den Bauplan in ein Gebäude ersetzt. Programmierer sind also die Schnittstelle zwischen einer abstrakten Idee und der Ausführung durch einen Computer.
Außerdem sind es Programmierer, die in Unternehmen Fehler in IT-Systemen finden und beheben.

Wie viel verdient ein Programmierer in Deutschland?
Das hängt natürlich vom Einzelfall ab, doch das typische Gehalt liegt zwischen 44.400 Euro/Jahr und 62.500 Euro/Jahr. Jobplattform Stepstone beziffert das Durchschnittsgehalt auf 52.300 Euro/Jahr.